Mein Verständnis
» Bindung verstehe ich als Beziehungsgeflecht, das Sicherheit, Gesehen-werden und innere Beweglichkeit ermöglicht. «
Bindung ist für mich mehr als ein theoretischer Begriff. Sie beschreibt die Erfahrung, in belastenden Momenten nicht alleine zu sein und mit den eigenen Gefühlen gehalten zu werden. Genau dort setzen meine kunsttherapeutische Arbeit und Forschung an.
Ich verstehe mich dabei als Mit-Gestalterin eines sicheren Rahmens, um verlässlich zu bleiben, wenn es im Bild oder in der Beziehung stürmisch wird; Nähe anbieten, ohne zu vereinnahmen, Autonomie ermöglichen, ohne Kinder mit ihren Gefühlen alleine zu lassen. Auf diese Weise kann kunsttherapeutische Beziehungsgestaltung dazu beitragen, dass elterliche Trennung nicht nur als Verlustgeschichte gespeichert bleibt, sondern als Ausgangspunkt neuer, tragender innerer und äußerer Verbindungen erlebt werden kann.
Ein Teil meiner Arbeit findet im Rahmen von Maßnahmen der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) statt, wodurch ich eng mit Familien, Jugendhilfe und – je nach Bedarf – Schulen zusammenarbeite.